3.40 Uhr aufgestanden, 5.30 Uhr mit Christian nach Paderborn, bei der DPSG geparkt und mit dem Bulli mit Alexander, Christian, Katrin, Bernhard, Hansjörg und Marina nach Krimml zuden Bergexerzitien „Endlich darüber hinaus kommen“. Christian und Alexander wechseln sich beim Fahren ab, wir kommen gut voran. In Österreich an einem Rasthof will man 7 € für eine 0,2 l Cola haben. Nein Danke.
Krimml
In Krimml treffen wir auf Kathrin, Holger, Angela, Feli, und Michalo. Mit dem Taxibus geht es für 15,- € in 30 Minuten weiter zum Krimmler Tauernhaus auf 1.631 m Höhe. Gemeinsam mit Kathrin, Marina und Katrin teile ich mir ein Zimmer. Nach Hilfe durch eine Mitarbeiterin bekommen wir auch die Dachfenster zum Öffnen auf. Skiwasser zum Einstand.
Abendimpuls
Kurz vor der Abendrunde versucht Alexander vergeblich, sein Handy zu entsperren – um dann festzustellen, dass es das von Bernhard ist…
Ich habe den Abendimpuls und nutze dafür das Gedicht „Vorschlag“ von Günter Kunert. Dazu sollen alle ihre Ängste, Sorgen und Nöte auf Flying Wish Paper schreiben. Der Umschlag mit allen Zetteln wird in den nächsten Tagen von irgendjemandem getragen werden, damit es für andere leichter wird.
Ramme einen Pfahl in die dahinschießende Zeit. Durch Deine Hand rinnt der Sand und bildet Formlosigkeiten, die sogleich auf Nimmerwiedersehen in sich selbst einsinken: vertanes Leben. Was Du nicht erschaffst, du bist es nicht. Dein Sein, die Gleichung nur für Tätigsein: Wie will denn wer nicht Treppen zimmert über sich hinausgelangen? Wie will heim zu sich selber finden, der ohne Weggenossen? Hinterlass mehr als nur die Spur deiner Tatze, das Testament ausgestorbener Bestien, davon die Welt übergenug schon erblickt. Ramme einen Pfahl ein. Ramme einen einzigen, einen neuen Gedanken als geheimes Denkmal deiner einmaligen Gegenwart in den Deich gegen die Flut.http://www.rbreu.de/galerie/artandpoetry/html/vorschlag.html